Helden des Quartals: Ehepaar Schütz

Tatkräftige Unterstützung im Doppelpack

„Auch wenn ich inzwischen aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr nach SEKEM reisen kann, mein Herz schlägt weiter für ,meine‘ Elektrowerkstatt und ich unterstütze sie gerne mit Geld- und Sachspenden“ so beschreibt Dieter Schütz die Beziehung, die er im Laufe von fast 20 Jahren zu SEKEM und ganz besonders zu den Mitarbeitern im Berufsbildungszentrum aufgebaut hat.

Doch zurück ins Jahr 2008, als alles begann: Angeregt durch eine Radiosendung in Bayern 2 wollten Dieter Schütz, Elektronikmechanikermeister und seine Ehefrau Maria das Ausbildungszentrum in SEKEM besuchen und unterstützen. Doch ein erster Kontakt nach SEKEM schlug fehl.

Glücklicherweise hörte Maria Schütz eine weitere Sendung und überzeugte nach dem Besuch des SEKEM-Tags in Stuttgart sowohl ihren Mann als auch Helmy Abouleish davon, dass ein Besuch sinnvoll wäre. Mit der gleichen liebevollen Hartnäckigkeit ging Maria Schütz dann auch vor, wenn sie mit den Schülerinnen und Schülern in SEKEMs heilpädagogischer Einrichtung arbeitete. Sie kaufte Arbeitsmittel und organisierte Lerneinheiten, um ein gutes Arbeiten mit den Kindern und Jugendlichen zu ermöglichen.

Und ebenso erging es Dieter Schütz in der Elektro-Lehrwerkstatt. Schnell fiel ihm auf, dass zunächst Grundlagen entwickelt werden mussten: Das Bewusstsein für Sicherheit und Ordnung bei Ausbildern und Schülern, die Sorgfalt in allen Arbeiten und vor allem die Fähigkeit, das theoretische Wissen in praktische Arbeit umzusetzen.

Sehr lebendig ist ihm sein erster Tag in der Lehrwerkstatt in Erinnerung geblieben, als der Ausbilder ihn fragte, ob er einen Drehstrommoter schließen könne. Herr Schütz bejahte und dachte sich, dass hier sein Wissen abgefragt würde. Der Ausbilder bat ihn dann jedoch, den Motor wirklich anzuschließen und als er dann zum Anschalten seinen Kollegen und alle Auszubildenden herbeirief und alle begeistert klatschen, als der Motor endlich lief, da wurde ihm klar, dass damit niemand gerechnet hatte. Man hatte schlicht Hilfe gebraucht, um den Motor zum Laufen zu bringen, das hatte sich der Ausbilder als reiner Theoretiker bisher gar nicht zugetraut.

Damit war klar, worauf bei den vielen Besuchen von Dieter Schütz der Schwerpunkt liegen würde.

Und ebenso erging es Dieter Schütz in der Elektro-Lehrwerkstatt. Schnell fiel ihm auf, dass zunächst Grundlagen entwickelt werden mussten: Das Bewusstsein für Sicherheit und Ordnung bei Ausbildern und Schülern, die Sorgfalt in allen Arbeiten und vor allem die Fähigkeit, das theoretische Wissen in praktische Arbeit umzusetzen.

Sehr lebendig ist ihm sein erster Tag in der Lehrwerkstatt in Erinnerung geblieben, als der Ausbilder ihn fragte, ob er einen Drehstrommoter schließen könne. Herr Schütz bejahte und dachte sich, dass hier sein Wissen abgefragt würde. Der Ausbilder bat ihn dann jedoch, den Motor wirklich anzuschließen und als er dann zum Anschalten seinen Kollegen und alle Auszubildenden herbeirief und alle begeistert klatschen, als der Motor endlich lief, da wurde ihm klar, dass damit niemand gerechnet hatte. Man hatte schlicht Hilfe gebraucht, um den Motor zum Laufen zu bringen, das hatte sich der Ausbilder als reiner Theoretiker bisher gar nicht zugetraut.

Damit war klar, worauf bei den vielen Besuchen von Dieter Schütz der Schwerpunkt liegen würde.

Besonders positiv war es für das Ehepaar zu sehen, wie sich zusammen mit den Schülern, Auszubildenden auch die Lehrkräfte weiterentwickelten.

Um durch gute Lernmaterialien bessere Voraussetzungen zu schaffen, begann das Ehepaar Schütz in Deutschland um Unterstützung zu werben: Durch Vorträge und Präsentationen begeisterten sie ihrem Umfeld und sammelten Geld- und Sachspenden für die Lehrwerkstätten  und „Special-Needs“ in SEKEM. Bei jedem ihrer Besuche brachten sie neues Werkzeug und Lernmaterialien mit. So kamen in den Jahren erstaunliche Summen an Geld- und Sachspenden zusammen.

Ihr Ziel war es, das eigenständige Denken zu fördern. Durch Problemstellungen kann der Frontalunterricht ersetzt werden, wobei die Kinder an ihrem Wissens- und Erfahrungstand abgeholt werden müssen.

Und so freuen sich beide, immer wieder positive Nachrichten aus SEKEM zu hören: die Entwicklungen bei den Kindern in der Heilpädagogik sind positiv und auch die die 2014 durch Dieter Schütz‘ eingestellte Ingenieurin führt ihre Arbeit als Ausbilderin in der Elektrowerkstatt erfolgreich weiter.

Sie wollen ebenfalls die Elektrowerkstatt in SEKEM unterstützen? Dann spenden Sie für Bildung mit dem Hinweis “Elektrowerkstatt”: